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01.11.2009 - Schau-Rig

 

Pünktlich zum Halloween gibt es (endlich, jaja, ich weiß, Bini) mal wieder ein Update auf der HP.

Nachdem Mimi (das Mülli) immer noch hier weilt und mittlerweile 9 Monate alt ist, habe ich mich aufgemacht, das Teilchen in der Jugendklasse vorzustellen. Nicht mit Lust, aber wat mut, dat mut. Bringen wir es hinter uns. Es führt ja kein Weg daran vorbei.

Also auf nach Weilheim, gemeinsam mit Mira und Halbschwester Brezel, eigentlich ursprünglich in dem Plan, der Züchterin unseres Vertrauens dort zu begegnen, aber Pläne ändern sich und so liefen wir einsam und allein dort ein. Die Halle war so gebaut, dass Mimi sofort eine Abneigung fasste und es wenig zu machen gab, um die Rute nach oben und die Ohren nach vorne zu bringen. Alles war suspekt und verdächtig und meine eigene Nervosität führte letztlich dazu, dass im Ring nichts mehr ging. Danke für den Formwert "gut", immerhin, ein guter Hund, das ist doch schon mal was und das aus berufenem Richtermunde von jemand, der keinen der Hunde überhaupt anfasste, geschweige denn gespannt hat. Man lernt ja immer wieder dazu. Tröstlich war auch nicht, dass noch ein Hund ein "g" bekam, ich war wirklich angefressen darüber, hier auf gleiche Höhe gestellt zu werden. Kaum draußen aus dem Ring, ging immerhin Mimi´s Rute hoch, was mich dazu brachte, dass es wohl in erster Linie an mir liegt, wie sie drauf ist. Das gab mir wieder Aufschwung für die nächste Schau. Immerhin hatte Brezl mit Mira ein "sg" heimgeholt, so dass die Fahrt nicht ganz umsonst war. Wir verschwanden also frühzeitig, fuhren nach Schwangau, liefen dort 2 Stunden am Forggensee und ließen die Hunde bei herrlichem Spätherbstwetter planschen. Die anschließende Stärkung bei Käsespätzle im Helmerhof war der gelungene Abschluss für einen netten Tag, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Gestern starteten wir dann nach Hannover zum zweiten Versuch, die Besetzung identisch, so dass die 2 Youngsters von Spike, Hilde und Leonie begleitet wurden. Ein Zwischenstop zum Burger-King mit Pinkelpause für die Hunde erwies sich nach der Orts-Begehung als goldrichtig, da der Löseplatz einfach nur der Hof war und die Ausstellungshunde das Gelände nicht vorzeitig verlassen durften. Leider pinkeln unsere Hunde nicht auf Fliesen oder Asphalt, also hieß es Zähne zusammenbeißen und hoffen, dass es bald vorbei ist. Auch hier gab es wieder wenig Parsons, insgesamt nur 7, davon fanden sich 5 Hündinnen in der Jugendklasse. Wer glaubt, das Leben ist fair, der irrt.

Die Zeit bis zum Antritt nutzten wir, um mit Tanja und Sascha zu plauschen, die Amber ebenfalls bei den Junghündinnen ausstellten. Im weitesten Sinne Verwandtschaft zu uns, da Amber mit Papa Skittles eine Urenkelin von Bowie und somit die Großgroßgroßnichte von Hilde ist. Im Ring lief es dann erstmal gut, Mimi mag Teppich unter den Pfoten, lief als letzte und nicht als erste und bis es zum Tisch ging, waren wir gut drauf. Obwohl sich der wirklich nette Richter alle Mühe gab, mit dem Mülli in Kontakt zu kommen, fand sie ihn überaus suspekt und das Spannen und die "lose-Fell-Prüfung" mehr als sonderbar. Egal, wir kamen durch und gemeinsam mit Brezel mit einem "sg" und neuen Kissen sowie Kauteilen im Gepäck nach einem weiteren Burger-Stop (diesmal bei McD) um 21 h nach Hause. Müde und zufrieden und die Hunde dazu noch hungrig. Spike fand sich etwas zurückgesetzt, im Gegensatz zu Hilde konnte ich ihn in der Messehalle nun wirklich nicht abgeleint seiner Wege gehen lassen, das hätte für den einen oder anderen Westentaschenhund nicht so gut geendet ;o)

Jetzt schaunmermal, wann wir uns noch einmal auf die Show-Bühne begeben werden, bis dahin haben wir noch etwas Zeit zu üben und die Nerven von Frauchen und Hund in den Griff zu kriegen. Wer sagt, dass das Ausstellen Spaß macht, hat meiner Meinung nach den Beruf verfehlt und sollte schauen, ob er Germany´s Next Top Modell wird. Ich bleib beim Agi, da kann man die Anspannung zumindest in Bewegung abbauen.

Danke an "meine Lieben" für das Daumen drücken - ihr wisst schon, wer gemeint ist, gell???